Zum Inhalt springen

Asbest erkennen in Basel – professionelle Beurteilung vor der Sanierung

Bevor Sanierungs- oder Abbrucharbeiten beginnen können, muss geklärt werden, ob Asbest vorhanden ist. Unser Netzwerk vermittelt Ihnen einen Partnerbetrieb, der verdächtige Materialien identifiziert und bei Bedarf eine Laboranalyse veranlasst.

Fachkraft untersucht Faserzementplatten auf Asbestgehalt – Probennahme mit Spachtel an Eternit-Fassade

Leistungen unserer Partnerbetriebe

  • Visuelle Beurteilung asbesthaltiger Materialien (Bodenbeläge, Eternit, Spachtelmassen, Dichtungen)
  • Probennahme gemäss SIA 416/1 durch geschultes Fachpersonal
  • Einsendung an akkreditiertes Schweizer Labor (Ergebnis in 3–5 Werktagen)
  • Schriftlicher Befundbericht mit klarer Handlungsempfehlung
  • Einschätzung der Dringlichkeit: gebundener vs. ungebundener Asbest
  • Grundlage für Baubewilligung und SUVA-Anmeldung
Rechtliche Grundlage: Vorabklärung Pflicht gemäss EKAS-Richtlinie 6503 bei Gebäuden vor 1990.

Was passiert, wenn Sie nicht handeln?

Handwerksbetriebe verweigern Aufträge ohne Asbestbefund – Ihr Projekt verzögert sich.
Eigentümer haften persönlich für Gesundheitsschäden von Handwerkern bei fehlender Abklärung.
Baubehörden verweigern Baubewilligungen bei Gebäuden vor 1990 ohne Asbestnachweis.
Versicherungen können Leistungen kürzen, wenn eine Asbestbelastung bekannt war und ignoriert wurde.
Wissen

Typische Asbestmaterialien

Vinylbodenbeläge & Klebstoff

Häufigstes Asbestvorkommen in Wohngebäuden. Belag und Klebstoff aus den 1960er–1980er Jahren enthalten bis zu 20 % Chrysotilasbest.

Eternit-Fassaden und Dächer

Faserzementplatten und -rohre bis 1990 wurden in der Schweiz nahezu ausnahmslos mit Asbestzement hergestellt.

Spachtelmassen und Putze

Wand- und Deckenspachtel bis ca. 1980 enthalten häufig Asbest. Bei Schleifarbeiten besonders gefährlich.

Rohrisolierungen

Heizungs- und Wasserleitungen wurden mit Spritzasbest oder asbesthaltigen Wickelungen isoliert. Stark freisetzend bei Beschädigung.

Brandschutzmaterialien

Türfüllungen, Deckenverkleidungen und Lüftungskanäle in Gewerbebauten enthalten häufig Asbesteinlagen.

Dichtungen und Schnüre

Heizkörper, Boiler und alte Herdanschlüsse verwenden asbesthaltige Dichtungsschnüre, die bei Reparaturen freigesetzt werden können.

Ablauf

Unser Vorgehen

01

Erstberatung

Sie schildern uns per E-Mail Ihre Situation – Baujahr, Art der Materialien, geplante Arbeiten. Wir vermitteln Sie kostenlos an einen passenden Partnerbetrieb, der einschätzt, ob ein Vor-Ort-Termin sinnvoll ist.

02

Vor-Ort-Begehung

Der vermittelte Partnerbetrieb begeht das Gebäude, beurteilt verdächtige Materialien und entscheidet, welche Proben entnommen werden müssen.

03

Laboranalyse

Die Proben werden an ein akkreditiertes Schweizer Labor gesendet. Das Ergebnis liegt in der Regel nach 3–5 Werktagen vor.

04

Schriftlicher Bericht

Sie erhalten einen klaren Befundbericht: positiv oder negativ, mit Empfehlung zum weiteren Vorgehen. Dieser Bericht dient als Grundlage für Ihr Baugesuch.

Kosten

Kostenübersicht

Richtwerte unserer Partnerbetriebe, inkl. MwSt. Verbindliche Offerte nach Vor-Ort-Begehung.

Einzelprobe (1 Material) CHF 200–400
Mehrproben-Paket (3–5 Proben) CHF 500–1'200
Gebäudebegehung inkl. Bericht CHF 800–1'800
Vollständige Asbestkartierung CHF 1'500–4'000

Kostenlose Ersteinschätzung

Senden Sie uns eine kurze Beschreibung Ihrer Liegenschaft und des Baujahrs. Wir vermitteln Sie kostenlos an einen Partnerbetrieb, der Ihnen eine erste Kosteneinschätzung gibt.

Anfrage stellen

Asbest erkennen nach Gemeinde

Unser Netzwerk vermittelt Asbest erkennen in allen Gemeinden von Basel-Stadt und Baselland. Klicken Sie auf eine Gemeinde für lokale Informationen.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich Asbest in einem älteren Gebäude?
Asbest lässt sich nicht mit blossem Auge erkennen – nur eine Laboranalyse gibt Sicherheit. Typische Materialien in Gebäuden bis 1990 sind: Vinylbodenbeläge und deren Klebstoffe, Eternit-Fassadenplatten und -Dachplatten, Spachtelmassen und Putze, Rohrisolierungen, Heizkörperverkleidungen und Dichtungsschnüre. Bei geplanten Renovierungsarbeiten in einem Gebäude vor 1990 empfehlen wir grundsätzlich eine Vorabklärung.
Wie hoch sind die Kosten einer Asbestanalyse in der Schweiz?
Eine Laboranalyse pro Probe kostet in der Schweiz zwischen CHF 200 und CHF 400, je nach Labor und Analyseumfang. Hinzu kommen Kosten für die fachgerechte Probennahme vor Ort. Bei mehreren Proben aus demselben Objekt lassen sich die Fahrtkosten teilen. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Kosteneinschätzung.
Muss ich eine Asbestuntersuchung machen lassen?
Laut EKAS-Richtlinie 6503 ist vor Abbruch- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden, die vor 1990 erbaut wurden, eine Vorabklärung auf Asbest Pflicht. Wer ohne Abklärung arbeitet, riskiert Bussgelder und haftet für allfällige Gesundheitsschäden von Handwerkern.
Welche Gebäude sind betroffen?
Betroffen sind grundsätzlich alle Gebäude, die vor dem Asbestverbot 1990 gebaut oder renoviert wurden. Besonderes Augenmerk gilt Bauten aus den 1960er bis 1980er Jahren, als Asbest in der Schweiz am häufigsten eingesetzt wurde.
Kann ich selbst eine Probe nehmen?
Technisch möglich, aber nicht empfehlenswert: Wer eine Asbestprobe unsachgemäss nimmt, kann Fasern freisetzen und sich sowie andere gefährden. Zudem erkennen Behörden und Versicherungen nur Proben, die von Fachkräften gemäss SIA 416/1 entnommen wurden. Lassen Sie die Probennahme durch ausgebildetes Personal durchführen.
100% zertifizierte Partner
Alle Partnerbetriebe gemäss EKAS-Richtlinie 6503
SAS-akkreditierte Partnerlabore
Laboranalysen durch akkreditierte Partnerlabore
5 Werktage
Laborbefund in der Regel innert 5 Werktagen
BS & BL
Vermittlung in Basel-Stadt und Basel-Landschaft

Bereit für Ihre Asbestabklärung?

Kostenlose Vermittlung per E-Mail — wir verbinden Sie werktags innert 24 Stunden mit dem passenden Partnerbetrieb.